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Newsletter vom 25.05.2026 Logo Reha-Recht.de ist ein Angebot der DVfR


Liebe Leserinnen und Leser,

am Dienstag, dem 24. Februar 2026, starten wir in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialforschung Halle eine Online-Diskussion zu den Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung für (junge) schwerbehinderte Menschen – von der Ausbildung bis zur Beschäftigungssicherung. Rund vier Wochen lang sind alle Interessierten herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Registrieren Sie sich schon jetzt im Forum Fragen – Meinungen – Antworten 

Save the Date! Um die Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen geht es in einer Fachtagung der DVfR, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle am 21. Mai 2026 in Halle/Saale. Das Programm und eine Möglichkeit zur Anmeldung folgen in Kürze. Zur Veranstaltungsankündigung

Bereits im Druck befindet sich der neue Sammelband 2025 mit allen Fachbeiträgen des vergangenen Jahres zum Nachlesen in der Printausgabe. Jetzt vorbestellen!

In den untenstehenden Fachbeiträgen geht es um

  • das Wunsch- und Wahlrecht;
  • den Berufseinstieg für Studierende mit Behinderungen;
  • Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA).

Alle aktuellen Fachbeiträge, Nachrichten sowie weitere Informationen finden Sie im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht.

Ihr Team von Reha-Recht.de


Fachbeitraege

A: Sozialrecht


Walling: Beitrag A1-2026, 27.01.2026
Wunsch- und Wahlrecht bei stationärer medizinischer Rehabilitation und Kostenerstattung bei fehlender Ermessensausübung – Anmerkung zu LSG Hessen, Urteil vom 16. Januar 2024 – L 8 KR 90/21

Der Autor Fabian Walling von der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg befasst sich in diesem Beitrag mit dem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts vom 16. Januar 2024 – L 8 KR 90/21. Gegenstand der Entscheidung ist die Reichweite des Wunsch- und Wahlrechts nach § 40 Abs. 2 Satz 2 SGB V i. V. m. § 9 SGB IX a. F. bei Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sowie die dogmatische Einordnung von Kostenerstattungsansprüchen bei rechtswidriger Leistungsablehnung. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Ermessensausübung durch den Rehabilitationsträger und die Abgrenzung zwischen Sachleistung und Selbstbeschaffung. Zudem geht es auch um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Mehrkostentragung durch den Leistungsberechtigten in Fällen rechtswidriger Leistungsablehnung in Betracht kommt. Der Beitrag ordnet die Entscheidung systematisch in das Leistungserbringungs- und Kostenerstattungsregime des SGB IX ein, arbeitet die Konsequenzen fehlender Ermessensausübung heraus und zeigt die Bedeutung der Entscheidung für die rehabilitationsrechtliche Praxis auf.


D: Konzepte und Politik


Grupp: Beitrag D1-2026, 04.02.2026
Übergänge vom Studium in den Arbeitsmarkt gestalten – Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Behinderungen – Zusammenfassung der Online-Diskussion im Forum Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht (18.11.–09.12.2025)

Livia Grupp fasst in diesem Beitrag die Online-Diskussion zu inklusiven Übergängen in den Arbeitsmarkt für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen zusammen, die die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und federführend die Universität Kassel vom 18. November bis 9. Dezember 2025 durchführten. Die Diskussion befasste sich mit den besonderen Herausforderungen für Studierende mit Behinderungen beim Übergang in das Arbeitsleben oder auch in Praktikumsphasen. Es wurde aufgezeigt, dass für den Berufseinstieg von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen eine frühzeitige Planung unerlässlich ist, bspw. zur Klärung von Unterstützungsbedarfen wie Hilfsmittel und Assistenzen. Dabei wurde der Beratung durch gut vernetzte Hoch­schulinstanzen wie auch außeruniversitäre Akteure und Leistungsträger eine wesentliche Bedeutung beigemessen.


Lamb et al.: Beitrag D2-2026, 16.02.2026
Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA): Aufbau und Verstetigung im Kontext von Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit

Der Beitrag untersucht im Rahmen des vom Inklusionsamt des Landschaftsverbands Rheinland (LVR-InA) geförderten Projekts „EvaEfA“ den Einfluss öffentlichkeits- und netzwerkorientierter Maßnahmen der Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA) auf die Zahl der Kontaktanfragen durch Arbeitgeber. Ausgehend von der gesetzlichen Verpflichtung nach § 185a SGB IX, Angebote bekannt zu machen und Kontakte zu knüpfen, werden bundesweit dokumentierte Statistiken der EAA analysiert. Mit Hilfe von Korrelationsanalysen wird geprüft, ob signifikante Zusammenhänge zwischen den Aktivitäten der EAA und der Anzahl an Anfragen bestehen. Das explorative Design ermöglicht erste Erkenntnisse zur Wirksamkeit der EAA-Strategien im Kontext der sozialen Innovation im Rehabilitations- und Arbeitsmarktsystem.


Weitere Fachbeiträge finden Sie unter Fachbeiträge.

Infothek

Rechtsprechung:

06.02.2026:
Kein Anspruch auf Nachteilsausgleich für chronisch erkrankten Referendar

Verwaltung, Verbände, Organisationen:

05.02.2026:
Aktualisierte Broschüren des Deutschen Hörverbands zu Hörbeeinträchtigungen
04.02.2026:
Ratgeber für Jugendliche mit Behinderungen zum Thema Ausbildung
30.01.2026:
Budget für Arbeit – dritte Umfrage im Projekt Budgetkompetenz
26.01.2026:
Selbstvertretungsorganisationen fordern bundesweite Triage-Neuregelung per Artikelgesetz
21.01.2026:
Erfahrungswerte und Handlungsbedarfe für erfolgreiche Maßnahme im BFW untersucht

Daten, Fakten, Statistiken:

03.02.2026:
Medizinische Reha zunehmend gefragt

Sonstige Veröffentlichungen:

17.02.2026:
Podcast „rehalitätsnah“ zum Zusammenspiel von Recht und Realität
06.02.2026:
Diakonische Eckpunkte zur Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation
19.01.2026:
Save the Date: Die DVfR beim 35. Reha-Kolloquium in Leipzig

Weitere Nachrichten finden Sie in der Infothek.

Verschiedenes

Veranstaltungen


Bitte besuchen Sie für aktuelle Hinweise die Webseite des jeweiligen Veranstalters.

Das 35. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium findet vom 24. bis 26. März 2026 in Leipzig statt. Es wird von der Deutschen Rentenversicherung Bund, der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften veranstaltet.
Auch die DVfR wird mit einem Infostand vertreten sein. Besuchen Sie uns auf der Ebene -1 am Stand E-63  wir freuen uns auf Sie!
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Der Sozialverband Deutschland - Landesverband Niedersachsen startet am 26. Februar 2026 eine digitale Informationsreihe und beginnt mit dem Thema: Arbeitsunfähig, erwerbsgemindert – was nun? Diese und weitere  90-minütige Online-Veranstaltungen können jeweils kostenfrei besucht werden.
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Um die Vereinbarung von Trägerbudgets geht es beim digitalen 2. BTHG-Fachtag der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V.  am 5. März 2026.
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. informiert in einer Online-Veranstaltung Bedarfe ermitteln, Teilhabe planen am 10. und 11. März 2026 über die Bedarfsermittlung und die Teilhabeplanung als zentrale Phasen im Reha-Prozess.
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Der Fachkongress „You can!“ für Inklusion im Arbeitsleben findet vom 11. bis 13. März 2026 in Leipzig statt. Veranstalter ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. 
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In Uder in Thüringen lädt die Selbstvertretung junger Menschen mit Behinderung "jumemb" des Bundesverbands behinderter und chronisch kranker Eltern zum Bundesweiten Treffen Junger Menschen mit Behinderung ein. Der Termin: 13. bis 15. März 2026.
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Einen Wegweiser durch das komplexe Hilfsmittelrecht möchte die Stiftung Leben pur am 16. April 2026 online vermitteln. Das Seminar zielt darauf ab, die für die betroffenen Menschen, ihre Angehörigen und Fachkräfte notwendige Transparenz herzustellen.
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation e. V. (BAG MoRe) lädt am 24. April 2026 zu dem praxisorientierten Seminar Wie gründet man eine Mobile Rehabilitation? nach Nürnberg ein.
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Jetzt schon vormerken! Die Fachtagung „Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen“ wird von der DVfR in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle am 21. Mai 2026 in Halle/Saale veranstaltet.
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Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

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